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Wusstest du, dass …

die Robinie der Baum des Jahres 2020 ist?

Robinie - Foto: Helge May

Eigentlich ein typischer Migrant, ein Fremdling aus Nordamerika. Vor 300 Jahren eingewandert – natürlich mit Hilfe von «Schleppern». Ziemlich robust ist sie und hartnäckig im Überleben. Sie macht zwar kaum ein Tausendstel des Baumbestands in unsern Breiten aus, aber wo sie sich niederlässt, wird man sie kaum los. Warum sollte man auch? Die Robinie steht zwar auf der Liste der invasiven Baumarten, aber schaden tut sie eigentlich niemandem. Im Gegenteil, sie passt sich städtischen Verhältnissen an, kümmert sich wenig um Luftverschmutzung , die Bienen und die Imker mögen sie und schön ist sie auch. Und – nicht zu vergessen: nützlich. Der Baum wächst relativ schnell, obschon sein Holz ziemlich hart ist und deshalb auch im Aussenbereich verwendet werden kann (Gartenmöbel, Terrassen).



Benannt ist die Robinie nach dem französischen Hofgärtner Jean Robin (1550 - 1629). Die Pariser Medizinfakultät beauftragte Robin 1597 mit der Anlage eines botanischen Gartens. Er führte sowohl die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia) als auch denStraucheibisch (Hibiscus syriacus) in Frankreich ein. Zwei der Anfang des 17. Jahrhunderts von Robin gepflanzten Robinien gelten als die ältesten Bäume der Stadt Paris (eine steht imJardin des Plantes, die andere vor der Nordfassade der Kirche St-Julien-le-Pauvre unweit der Notre-Dame).


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