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Altorfers Splitter


Kari, listig: Gönnen ist lustiger als neiden. Macht fröhlicher, sympathischer und – schützt vor Missgunst.


Wenn Sie in Sachen Corona bisher an Zahlen und Kurven glaubten und deshalb selbst heftige Einschränkungen und Vorschriften begrüssten – bleiben Sie dabei, denn Sie hatten Recht! Zahlen und Kurven lassen sich zwar uminterpretieren, aber sie ändern sich dadurch nicht. Und die aktuellen Zahlen und Kurven lassen hoffen: Impfungen sei Dank ist Corona – wenigstens bei uns – in Kürze zwar noch ein Problem, aber keine Katastrophe mehr. Schönen Sommer!


Zecken sind – darüber sind sich zumindest Hundebesitzer einig – die überflüssigsten Tiere. Nebst Stechmücken natürlich. Sie können Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) übertragen. Letztes Jahr gab es so viele Fälle von FSME (Hirnhautentzündung) wie noch nie. Schweizweit über 450 (sechs in Schaffhausen). Die Dunkelziffer dürfte massiv höher sein. Vermutlich hat das Freizeitverhalten in Corona-Zeiten eine Rolle gespielt, vielleicht auch, dass wegen Corona weniger Patienten zum Arzt gingen, um sich impfen zu lassen. Dabei gibt es – wie bei Corona – keine Therapie gegen FSME. Das Einzige, das schützt ist – Hardcore-Impfgegner wird’s nicht freuen – eine Impfung. Wer sich nicht impfen lassen will, hat ein kleines, aber übles Risiko, von übeln FSME-Viren infiziert zu werden und an einer noch übleren Hirnhautentzündung (oder einer Borreliose, die man allerdings behandeln kann) zu erkranken. Immerhin: Wer sich nicht impfen lässt, steckt wenigstens keinen andern an. Die FSME-Impfung hat also wenig mit Solidarität und mehr mit Eigenschutz zu tun. Und der ist zum Glück freiwillig.


Gelegentlich beneidet man das französische Politsystem wegen seiner zentralen Macht. Macron etwa hat nichts übrig für das läppische «Gendern» (Sie wissen schon: *:/_Innen), wie es so zeittypisch ist für Deutsche und Deutschschweizer. Er hat es den französischen Behörden schlicht untersagt – zum Schutz der französischen Sprache vor ideologischer Verhunzung. Erstaunlich: für ein Verbot, das in deutschen Landen unvorstellbar ist, braucht es in Frankreich nichts als eine kleine Portion banalen zentralen Menschenverstand.


Bullshit der Woche: «Wir sind auf einem guten Weg.»


Tom Jones (80) ist seit 2016 Witwer. Der Sänger von «Delilah», «What’s new, Pussycat?» oder «Green, green grass of home» war 59 Jahre lang mit Melinda Rose Woodward zusammen; er hatte sie mit 16 geheiratet. Die Urne seiner Frau steht seit ihrem Tod neben Toms Bett. Wenn er aufwacht, spricht er zu ihr. Und wenn er zu Bett geht, sagt er ihr «Gute Nacht». Linda sei der wichtigste Mensch in seinem Leben gewesen, der Rest ein bisschen Spass und Spielerei. Auch deswegen kitzelt so manchen eine kleine Träne im Auge, wenn der alte weisse «Tiger», inzwischen reichlich hüftsteif, in der imposanten Arena in Pula «Sexbomb» singt.


Der dumme Spruch am Ende: Mä muäs halt nöd meine …


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